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Noch ist entspannte Ruhe im Olympischen Dorf

(we) Es war nicht einfach, das Olympische Dorf zu besuchen; pro Tag dürfen nur 80 Personen aus dem Kreis der deutschen Mannschaften zu Besuch kommen. Bereits einige Tage vorher schon wurden die Anträge mit Angabe der Passnummer gestellt. Und dann ging es ganz schnell, am Samstag holten uns die beiden niedersächsischen Judoka Christophe Lambert und Dimitri Peters an der ersten Vorkontrolle außerhalb des Dorfes ab.

Nur in Begleitung der Sportler als ihre persönlichen Gäste konnten wir die vielen Vorkontrollen bis zum Olympischen Dorf passieren. Der Zugang auf dem Flughafen ist weitaus einfacher und schneller, bishin zur Abgabe der Ausweispapiere, die beim Verlassen wieder ausgehändigt werden. Trotzdem der Eindruck ist nicht bedrückend, wie es einem bei einem Grenzübergang befällt. Im Gegenteil das Klima ist entspannt und gelöst. Auch der Anblick der vielen Sicher-heitskräfte ist nicht bedrückend, eher haben sie mit ihren typischen Helmen wie auch in der Stadt eher den Status von Tourismusattraktionen.

Das Olympische Dorf hat nur insoweit mit einem Dorf etwas gemeinsames, dass viel Grün zwi-schen den Gebäuden sich befindet, ansonsten sind es Hochhäuser mit zum Teil über 10 Stockwerken. Nach offiziellen Angaben müssen auch etwas über 10.000 Spieler untergebracht. Fast an jedem Balkon hängen die Nationalflaggen der Bewohner, um der eigenen Identität deutlich Ausdruck zu verleihen. Die vielen Sportler sind auch an ihrer Sportkleidung erkennbar. In „Zivil“ laufen nur die wenigen Besucher, die im Gesamtbild untergehen.

Beeindruckend sind die Angebote für die Verpflegung. An verschiedenen Stellen im weitläufigen Gelände gibt es Kioske oder kleine Imbisstände mit Terrasse, in denen Getränke oder kleine Speisen kostenlos angeboten werden. Das beeindruckenste  ist die Kantine. Mindestens 100 Essensausgaben sind rund um die Uhr geöffenet und bieten Mahlzeiten aus allen Ecken dieser Welt, um auch die vielfältigen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. „Bis zu den Kämpfen passe ich auf, ich will mich vor den Kämpfen nicht vollfressen.“ Kommentierte Christophe das reichli-che Angebot. „Aber nach den Kämpfen werden wir genießen“ ergänzte grinsend Dimitri Peters „dann müssen wir auch nicht auf unser Gewicht achten.“

An dem ersten Wettkampftag nach der Eröffnung sind nicht nur die Angehörigen zu Besuch sondern auch die hochrangigen Staatsgäste sind zu Besuch und lassen sich mit den hochran-gigen Sportlern ablichten. Am Nachmittag war der Bundespräsident Joachim Gauck zu Besuch und der Ministerpräsident der russischen Föderation Medwedew war kurze Zeit später auch auf dem Gelände.

Es sind Appartements mit 4 Doppelzimmern, 2 Badezimmern und einem Gemeinschaftsraum, in denen die Sportler untergebracht sind. Die Möblierung ist spärlich un knapp, sodass viele Sachen auf dem Boden liegen, weil sie mangels Ablage nicht eingeräumt werden können.

„Die Stimmung untereinander ist richtig gut. Da geht keiner seine eigenen Wege, aber jetzt in der Wettkampfphase halten wir uns alle zurück. Wir sind noch nicht mal richtig in die Stadt ge-fahren und haben uns was angeschaut. Das kommt später“ versichert Christophe.

Von der Eröffnungsfeier waren alle begeistert und schwärmten von der überwältigen Atmosphä-re. „Das Stadion ist nicht weg von hier. Wir sind zu Fuß dorthin gegangen. Zum Glück mußten wir draußen nicht lange warten, trotzdem haben wir von den Vorführungen wenig mitbekom-men. Besonders beeindruckend war der Weg zum Stadion. Da haben Kinder ein ganz langes Spalier gebildet und uns zugejubelt und abgeklatscht.“ Schwärmte Christophe noch am nächs-ten Tag von den Ereignissen des Vorabend.

Später wieder in den Touristenstrom Londons eingetaucht, wenn die vielen Besucher von den Sportstätten kommen oder auch wieder hingehen, ist von dem herbeigeredeten Chaos in den öffentlichen Verkehsmitteln nichts zu spüren. In kleinen Zeittakten von nur wenigen Minuten kommt in der „tube“ eine Bahn nach der anderen. Wartezeiten gibt es kaum und die Züge sind auch nicht überfüllt.

Viel Personal steht an den zentralen Punkten um sehr bereitwillig und freundlich geduldig Auskünfte zu geben. Das Unken über die möglichen Katastrophen waren nicht zu erkennen.


Nächste Trainingstermine

Montag, 07. April 2025
16:30 - 18:00
Judotraining U10/U12 mit Bernd und Maxi
Montag, 07. April 2025
18:00 - 19:30
Judotraining U15/U18 mit Bernd und Maxi
Dienstag, 08. April 2025
15:00 - 16:30
Bogenschießen - Kids Gruppe I mit Peter Sottmann
Dienstag, 08. April 2025
16:30 - 18:00
Bogenschießen - Kids Gruppe II mit Peter Sottmann
Dienstag, 08. April 2025
18:00 - 20:00
Bogenschießen mit Peter Sottmann
Mittwoch, 09. April 2025
16:30 - 18:00
Judotraining U10/U12 mit Bernd und Maxi
Mittwoch, 09. April 2025
18:00 - 19:30
Judotraining U15/U18 mit Bernd und Maxi
Donnerstag, 10. April 2025
15:45 - 16:45
Ringen und Raufen mit Mandy und Sascha
Donnerstag, 10. April 2025
16:45 - 17:45
Judotraining Einsteiger mit Mandy und Sascha
Donnerstag, 10. April 2025
18:00 - 20:00
Bogenschießen mit Peter Sottmann

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