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Christophe Lambert gewinnt Bronze auf der Europameisterschaft der U23

Image(we) Eine Bronzemedaille gewann der Holler Judoka auf der Europameisterschaft der U23 in der Gewichtsklasse bis 81kg, die in Salzburg abgehalten wurde. Dieser dritte Platz war die einzige Platzierung der deutschen Männer. Weitaus besser schnitten die deutschen Frauen ab, sie gewannen zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Damit kam im offiziellen Ranking der 38 teilnehmenden Nationen mit 299 angetretenen Judoka die deutsche Mannschaft auf Platz drei nach Ungarn und Russland.

 

„Endlich“ war der kurze und klare Kommentar des für die U23 zuständigen Nationaltrainers Richi Trautmann nach dem Sieg der Bronzemedaille. „Sie war längst überfällig gewesen, denn sein Potential ist deutlich größer als die Medaillenausbeute das wiederspiegelt.“ Die drei Kämpfe der Vorrunde im sechsunszwanzigköpfigen Teilnehmerfeld begannen vielversprechend, da er sie alle vorzeitig mit Ippon gewann. „Im ersten Kampf hatte ich Valeriu Duminica aus Moldavien – ich kannte ihn von der Weltmeisterschaft 2004 in Budapest. Dort hatte er einen fünften Platz gemacht. Ich habe ihn überrascht und gleich nach zehn Sekunden mit einer Kontertechnik geworfen und sofort am Boden ihn im Haltegriff geklammert. Nach vierzig Sekunden war der Kampf bereits vorbei und ich eine Runde weiter.“ Auch der zweite Kampf gegen den Serben Marko Vokovic ging ohne Gegenwertung mit Ippon nach zwei und halb Minuten an Christophe Lambert.

„Genausowenig wie ich im zweiten Kampf meinen Gegner nicht kannte, war mir Aigar Milenbergs aus Littauen unbekannt. Das hat immer den Vorteil, dass ich unbelastet und unvoreingenommen in den Kampf gehe. Ihn hatte ich bereits nach ein und halb Minuten mit Ippon durch eine Abtauchertechnik besiegt.“ Damit hatte er den Poolsieg geschaft und gehörte zu den letzten vier, die noch ungeschlagen im Halfinale standen. Sein nächster Gegner war Aljaz Sedfej aus Slovenien. „Ich kannte ihn vom Turnier in Slovenien in diesem Frühjahr. Damals hatte ich ihn ohne Probleme mit Ippon besiegt und glaubte diesmal ein Halbfinale zu gewinnen. Die ersten zwei Minuten begannen offen und ich hatte wohl auch eine leichte Überlegenheit, aber ich konnte nicht punkten. Ich habe dann eine Eckenkippe nicht ausreichend abgesichert ausgeführt, die Sedej sofort übernahm und mich damit elf Sekunden im Haltegriff halten konnte. Er bekam eine kleine Wertung und eine halbe Minute später noch eine kleine Wertung. Eine halbe Minute vor Wettkampfende konnte ich noch mal nachziehen – aber es reichte nicht. Damit verlor ich im Kampf um den Einzug ins Finale.“ Sedej kam weiter und gewann später das Finale.

Der nächste Kampf war dann das kleine Finale, der Kampf um Platz drei, gegen den Russen Murat Gasiev. Bereits in den Vorrunden wurde er genau von den deutschen Trainern beobachtet und seine Wurfansätze studiert. Bis zum kleinen Finale hatte der  Kölner Medizinstudent über zwei Stunden Zeit, auch genügend Zeit für die Entwicklung einer Gegenstrategie. „Ich war mir ein bißchen unsicher, da ich noch nie gegen einen Russen bei einer Meisterschaft gewonnen habe und in diesem Jahr hatte ich bereits verschiedene Turniere durch zwei Niederlagen im Halbfinale und anschließenden Kleinen Finale mit Platz fünf beendet. Irgendwann mußte diese Serie zu Ende sein. Ich wußte, dass ich seinen rechten Arm blocken mußte, weil er sehr gefährlich mit Beinfassertechniken werden konnte. Mir war klar, dass der Kampf für den Zuschauer nicht schön werden würde, aber das war mir egal. Nach zwei Minuten gelang es mir, mit einem Abtaucheransatz eine kleine Wertung zu bekommen. Die mußte ich halten. Zu häufig habe ich dann meine Linie verloren und dann meinen Vorsprung eingebüßt. Diesmal klappte es, aber es wurde nochmal spannend, wo mir noch mal das Herz in die Hose rutschte. Fünfzehn Sekunden vor Ende der Kampfzeit gelang mir eine Aktion am Boden, bei der ich erfolgreich hebelte und Gasiev abschlug. Ich bekam eine Ippon-Wertung, die dann wieder zurückgenommen wurde, was ich nicht verstand. Der Kampf ging weiter und Gasiev drehte noch mal richtig auf, aber ich konnte gegenhalten und habe dann gewonnen.“

Dieser Sieg und die Bronzemedaille war für Christophe Lambert der bisher größte persönliche Erfolg und hat seinen B-Kader-Status bestätigt. Trotzdem war die Freude nicht überschwenglich. „Es hat endlich mal zu einer Medaille auf hoher internationaler Ebene gereicht. Aber der spätere Europameister, der Slovene Sedej hat mich nur mit einer kleinen Wertung Vorsprung besiegt. Ich war so dicht dran, ins Finale zu kommen und seinen Finalgegner, den Engländer Tom Reed hatte ich vor zwei Wochen in Schweden mit Ippon geschlagen.“ und dann nach einer kleinen Bedenksenkunde. „Ich habe mein gestecktes Ziel für dieses Jahr erreicht, eine Medaille auf der Europameisterschaft zu gewinnen und darauf kann ich im nächsten Jahr aufbauen.“

 

 

 


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