Mönchengladbacher haben Respekt vor den Hollern
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- Veröffentlicht: Freitag, 26. September 2014 07:18
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(we) „Als wir letztes Jahr nach unserem Abstieg in die 2. Liga das erste Mal gegen die Holler Mannschaft antraten und gleich mit 11:2 gewannen, war mir danach klar, dass war ein geschwächtes Team. Wenn die alle dabei haben, wie die beiden Lambert-Brüder, Max Rollwage und auch noch andere, dann wird das nicht so einfach. Ich kenne ja einige vom gemeinsamen Training im Nationalkader als auch vom Training am Kölner Olympiastützpunkt“, erinnert sich der Mönchengladbacher Kämpfer und Mannschaftssprecher Oliver Zabel. „So ein bisschen habe ich damit gerechnet, dass die Holler Mannschaft eher vorne einzustufen ist. Der diesjährige Saisonverlauf hat mir Recht gegeben.“
In einem Gespräch mit der Redaktion nennt der Mönchengladbacher klar das Ziel für Samstag in Holle. „Für uns ist bislang die Saison gut gelaufen; wir sind an der Tabellenspitze und wollen nun zum letzten Kampftag durch einen Sieg uns mit einem Aufstieg krönen lassen. Da wir bereits den letzten Kampftag haben, ist für uns die Begegnung in Holle so etwas wie ein Finale.“
Angesprochen auf die möglichen Highlights bei den Einzelkämpfen, verweist Oliver Zabel auf eine besondere Begegnung, die selbst für eine 2. Bundesliga nicht selbstverständlich ist. „Da werden in der Gewichtsklasse bis 90kg der Olympiastarter von 2012, Christophe Lambert und der vor 2 Wochen bei der Weltmeisterschaft gestartete Marc Odenthal gegeneinander antreten. Das sind die zur Zeit beiden besten deutschen Judoka in dieser Gewichtsklasse.“ Sodann verweist er auf weitere hochkarätige Kämpfer. „Nicht vergessen möchte ich unsere beiden Starter von der gerade stattgefundenen Europameisterschaft der Junioren – das sind Marcel Bizon (bis 60kg) und Benjamin Bouizgarne (plus 100kg). Beide haben mit der deutschen Mannschaft die Bronzemedaille geholt. Da setzen wir drauf, dass die ihre Punkte holen.“ In dieser Mannschaft hat auch der für Holle startende Robert Barwig (bis 73kg) gestanden. Auf ihn setzen wiederum die Holler.
Auf eine Prognose wollte sich Oliver Zabel nicht festlegen. „Das wird ein knappes Ding und kein deutliches Ergebnis geben. Da ist alles möglich vom knappen Sieg, über Unentschieden und bis hin zur knappen Niederlage. Natürlich setze ich auf unsere Mannschaft.“
Foto (privat) Oliver Zabel